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Hofheim, den 30. November 2005
Länderübegreifende Hilfe:
Mit der Hilfe aus dem MTK wird´s in
NRW wieder warm und hell!
Wenn in den von den witterungsbedingten
Stromausfällen betroffenen Landkreisen Nordrhein-Westfalens (NRW) langsam
wieder Normalität einkehrt und die Energieversorgung sichergestellt werden
kann, ist dies auch Einsatzkräften der Feuerwehren und des Technischen
Hilfswerkes aus dem Main-Taunus-Kreis zu verdanken:
Am Samstag, dem 26. November, erreichte
das Hessische Innenministerium ein Hilfeersuchen aus NRW, dass sofort an
die zuständigen Stellen in den Landkreisen weitergeleitet wurde.
Innerhalb kürzester Zeit stellte das Amt
für Brandschutz und Rettungswesen des Main-Taunus-Kreises einen „Technischen
Verband“ aus 26 Einsatzkräften mit 13 Notstrom-Aggregaten – davon 4
Großgeräte – verteilt auf 15 Einsatzfahrzeuge, zusammen und setzte diesen
noch in der Nacht zum Sonntag unverzüglich in Marsch.
Die Hilfe aus dem MTK ist in den
betroffenen Landkreisen hochwillkommen:
Seit dem 26. November versorgen die
MTK-Einheiten überwiegend Bauernhöfe und speisen auch Strom in kleinere
Ortsverteilungen ein.
Am 29. November erfolgte ein erster
Personalaustausch – die seit Samstag eingesetzten Kräfte wurden durch
ausgeruhtes Personal aus dem Main-Taunus-Kreis ersetzt.
An dem Einsatz beteiligen sich bisher
Kräfte der Feuerwehren aus folgenden Städten und Gemeinden: Flörsheim,
Hattersheim, Hochheim, Hofheim Kelkheim, Liederbach und Kriftel. Ebenso sind
Kräfte des Ortsverbandes Hofheim des Technischen Hilfswerkes und
Mitarbeiter des Brandschutzamtes des Main-Taunus-Kreises eingesetzt.
Aktueller Stand (30.11.2005; 11:50):
Während die Kräfte aus dem
Main-Taunus-Kreis bisher an unterschiedlichen Einsatzstellen tätig waren,
wurden sie heute wieder zu einer Einheit zusammengeführt und als
„Einsatzreserve“ in der Stadt Steinfurt stationiert. Dort ist für heute
geplant, die Stromversorgung wieder an das öffentliche Netz aufzuschalten.
Zur Absicherung von dabei eventuell auftretenden technischen Problemen
sind die Einsatzkräfte aus dem Main-Taunus-Kreis vorgesehen.
Landrat Berthold Gall und Erster
Kreisbeigeordneter Hans-Jürgen Hielscher dankten den eingesetzten Helfern
der Feuerwehren und des THW: „Erneut beweisen die ehrenamtlichen
Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen und Feuerwehren des
Main-Taunus-Kreises ihre hohe Motivation, umfassenden Fachkenntnisse und
Einsatzbereitschaft – die Einwohner unserer Städte und Gemeinden können sich
darauf ebenso verlassen wie die Menschen, denen zur Zeit unsere spezielle
Art der Nachbarschaftshilfe zugute kommt!“
Brandschutz-Dezernent Hielscher wies in
diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Main-Taunus-Kreis mit erheblichen
Investitionen im Kreisgebiet zur Sicherheit seiner Einwohner beitrage: „Die
Koordination der MTK-Kräfte erfolgt über unsere Zentrale Leitstelle und das
Amt für Brandschutz für Rettungswesen, die in einem hochmodernen Gebäude mit
allen notwendigen Infrastruktureinrichtungen untergebracht sind, dass erst
kürzlich mit hohem finanziellem Aufwand durch den Kreis errichtet wurde.“
In der zu diesem Gebäude gehörenden Fahrzeughalle sind z.B. auch Fahrzeuge
und Ausrüstungsgegenstände untergebracht, die jetzt in NRW zum Einsatz
kommen.
Landrat Gall erklärte weiter: „Dieser
Einsatz zeigt erneut, dass der Main-Taunus-Kreis auf den Fall des Falles gut
vorbereitet ist.“
Beide betonten, dass dieser länderübergreifende Einsatz „abgearbeitet wird,
ohne dass an der Einsatzfähigkeit der im Kreisgebiet verbleibenden Kräfte
und Einheiten auch nur der geringste Zweifel besteht.“
Technischen Daten/ eingesetzte
Ausrüstung:
13 Notstrom-Aggregate
1 X 175 kVA
1 X 48 kVA
1 X 40 kVA
1 X 30 kVA
2 X 20 kVA auf Rüstwagen*
2 X 12 kVA auf Rüstwagen*
5 X 13 kVA, tragbare Generatoren
15 Fahrzeuge, davon
1 Kommandowagen
5 Mannschaftswagen
4 Rüstwagen*
1 Gerätwagen Nachschub
4 Wechsellader-/Sonderfahrzeuge
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