Einsatzbericht:

Tag, Datum: So. 27.11.- Di. 02.12.2005 Einsatznummer: 064
Ort: Münsterland / Steinfurt NRW Stichwort:

Hilf

Meldung: Hilfeleistung wegen Schneechaos durch das HmdI Wiesbaden
Kräfte: mit Ablösen aus Kriftel 5
Fahrzeuge Kriftel: WLF des Main Taunus Kreises
Andere Kräfte MTK:

Feuerwehreinheiten aus:

Flörsheim, Hattersheim, Hochheim, Hofheim Kelkheim, Liederbach, sowie das THW Hofheim

   
Maßnahmen:

Stromversorgung

   
Bilder:
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  © Patrick Kilian
   
Berichte:

 

Pressebericht - MTK:

Hofheim, den 30. November 2005

Länderübegreifende Hilfe:

Mit der Hilfe aus dem MTK wird´s in NRW wieder warm und hell!

Wenn in den von den witterungsbedingten Stromausfällen betroffenen Landkreisen Nordrhein-Westfalens (NRW) langsam wieder Normalität einkehrt und die Energiever­sorgung sichergestellt werden kann, ist dies auch Einsatzkräften der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes aus dem Main-Taunus-Kreis zu verdanken:

Am Samstag, dem 26. November, erreichte das Hessische Innenministerium ein Hilfe­ersuchen aus NRW, dass sofort an die zuständigen Stellen in den Landkreisen weiter­geleitet wurde.

Innerhalb kürzester Zeit stellte das Amt für Brandschutz und Rettungswesen des Main-Taunus-Kreises einen „Technischen Verband“ aus 26 Einsatzkräften mit 13 Notstrom-Aggregaten – davon 4 Großgeräte – verteilt auf 15 Einsatzfahrzeuge, zusammen und setzte diesen noch in der Nacht zum Sonntag unverzüglich in Marsch.

Die Hilfe aus dem MTK ist in den betroffenen Landkreisen hochwillkommen:

Seit dem 26. November versorgen die MTK-Einheiten überwiegend Bauernhöfe und speisen auch Strom in kleinere Ortsverteilungen ein.

Am 29. November erfolgte ein erster Personalaustausch – die seit Samstag eingesetzten Kräfte wurden durch ausgeruhtes Personal aus dem Main-Taunus-Kreis ersetzt.

An dem Einsatz beteiligen sich bisher Kräfte der Feuerwehren aus folgenden Städten und Gemeinden: Flörsheim, Hattersheim, Hochheim, Hofheim Kelkheim, Liederbach und Kriftel. Ebenso sind Kräfte des Ortsverbandes Hofheim des Technischen Hilfswerkes und Mit­arbeiter des Brandschutzamtes des Main-Taunus-Kreises eingesetzt.

 

Aktueller Stand (30.11.2005; 11:50):

 

Während die Kräfte aus dem Main-Taunus-Kreis bisher an unterschiedlichen Einsatzstellen tätig waren, wurden sie heute wieder zu einer Einheit zusammengeführt und als „Einsatz­reserve“ in der Stadt Steinfurt stationiert. Dort ist für heute geplant, die Stromversorgung wieder an das öffentliche Netz aufzuschalten. Zur Absicherung von dabei eventuell auf­tre­tenden technischen Problemen sind die Einsatzkräfte aus dem Main-Taunus-Kreis vor­ge­sehen.

 

Landrat Berthold Gall und Erster Kreisbeigeordneter Hans-Jürgen Hielscher dankten den eingesetzten Helfern der Feuerwehren und des THW: „Erneut beweisen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen und Feuer­wehren des Main-Taunus-Kreises ihre hohe Motivation, umfassenden Fachkenntnisse und Einsatzbereitschaft – die Einwohner unserer Städte und Gemeinden können sich darauf ebenso verlassen wie die Menschen, denen zur Zeit unsere spezielle Art der Nachbar­schaftshilfe zugute kommt!“

 

Brandschutz-Dezernent Hielscher wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Main-Taunus-Kreis mit erheb­lichen Investitionen im Kreisgebiet zur Sicherheit seiner Einwohner beitrage: „Die Koordination der MTK-Kräfte erfolgt über unsere Zentrale Leitstelle und das Amt für Brandschutz für Rettungswesen, die in einem hochmodernen Gebäude mit allen notwen­digen Infrastruktureinrichtungen untergebracht sind, dass erst kürzlich mit hohem finan­ziel­lem Aufwand durch den Kreis errichtet wurde.“ In der zu diesem Gebäude gehörenden Fahrzeughalle sind z.B. auch Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände untergebracht, die jetzt in NRW zum Einsatz kommen.

Landrat Gall erklärte weiter: „Dieser Einsatz zeigt erneut, dass der Main-Taunus-Kreis auf den Fall des Falles gut vorbereitet ist.“
Beide betonten, dass dieser länderübergreifende Einsatz „ab­gearbeitet wird, ohne dass an der Einsatzfähigkeit der im Kreisgebiet verbleibenden Kräfte und Einheiten auch nur der geringste Zweifel besteht.“

 

Technischen Daten/ eingesetzte Ausrüstung:

 

13 Notstrom-Aggregate

 

1 X 175   kVA

1 X 48     kVA

1 X 40     kVA

1 X 30     kVA

 

2 X 20     kVA auf Rüstwagen*

2 X 12     kVA auf Rüstwagen*

 

5 X 13     kVA, tragbare Generatoren

 

15 Fahrzeuge, davon

 

1 Kommandowagen

5 Mannschaftswagen

4 Rüstwagen*

1 Gerätwagen Nachschub

4 Wechsellader-/Sonderfahrzeuge