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Zu
einem Verkehrsunfall mit mehreren Eingeklemmten wurde der Hilfeleistungszug der Feuerwehr
Kriftel auf die Landstraße L3011 zwischen Kriftel und Hofheim alarmiert. An der
Einsatzstelle bot sich für die anrückenden Kräfte der Feuerwehren Kriftel und Hofheim
folgendes Bild:
Zwei PKW (Golf / Fiesta) waren
frontal zusammengestoßen, wobei ein Pkw auf die Leitplanke gedrückt wurde. In diesem PKW
waren 2 in dem anderen eine Person eingeklemmt, ca. 50 m weiter in Richtung Hofheim lag
ein bewußtloser Motorradfahrer."
Die eingeklemmten Personen mußten
mit Hilfe des hydraulischen Rettungsgerätes aus ihren Fahrzeugen befreit werden,
zusätzlich wurde die E-Stelle weiträumig abgesperrt und ausgeleuchtet. Parallel hierzu
kümmerten sich Einsatzkräfte aus Kriftel um den verunfallten Kradfahrer, dieser verstarb
auf Grund seiner schweren Kopfverletzungen noch am Einsatzort. Eine Fahrzeuginsassin wurde
an der Einsatzstelle wiederbelebt, verstarb jedoch Stunden später im Krankenhaus. Die
anderen beiden Fahrzeuginsassen wurden schwerverletzt in umliegende Kliniken gebracht.
Laut Aussagen der Polizei kam der Unfall auf Grund eines riskanten Überholmanövers
seitens des Motorradfahrers zu Stande.
Eingesetzt waren der
"Technische Hilfeleistungszug" der Feuerwehr Kriftel mit Unterstützung der
Feuerwehr Hofheim, 5 Rettungswagen, 2 Notärzte, Leitender Notarzt, Organisatorischer
Leiter Rettungsdienst, sowie der Kreisbrandinspektor des MTK und Kräfte der Polizei. Die
Landstraße L3011 mußte während des gesamten Unfalls und der Bergungsmaßnahmen durch
die Polizei voll gesperrt werden. Von sechs Personen des DRK Kriftel wurden die
eingesetzten Kräfte bis zum Einsatzende um 04:00 Uhr betreut. Am nächsten Tag fand eine
Einsatznachbesprechung , mit dem sogenannten "Krisen- Interventionsteam des MTK unter
der Leitung von Diplom Psychologe Michael Stark (Feuerwehr Hofheim) statt. Hier nahmen
fast alle eingesetzten Feuerwehrleute teil.
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